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Heimatvereins Wehe e.V.

 

 

 

Heimatverein Wehe 05. Juni 2019

Deutscher Mühlentag mit „Village Beat“ in Wehe

Auch kulinarische Angebote am Pfingstmontag an der Bockwindmühle

 

Der Deutsche Mühlentag wird auch an diesem Pfingstmontag, also am 10. Juni 2019) wieder an der Weher Bockwindmühle mit einem Mahl- und Backtag begangen. Dann ist natürlich auch die Bockwindmühle kostenlos geöffnet und (bei hinreichendem Wind) in Betrieb. Und es gibt Herzhaftes vom Grill, selbstgebackene Brote, Butterkuchen, Platenkuchen mit Obst der Saison (im Augenblick Rhabarber) – und selbstverständlich die beliebten Weher Dinkelwaffeln, die man am besten mit heißen Sauerkirschen und Sahne genießt. Das Mühlenteam des Heimatvereins Wehe erwartet seine Gäste wie üblich von 11 bis 17 Uhr.

Für ganz besondere musikalische Unterhaltung sorgt am Nachmittag ab 14 Uhr erneut die Jugend-Band „Village Beat“ aus Petershagen unter der Leitung von Klaus Merkel. Diese Gruppe hat bereits in den letzten sechs Jahren am Pfingstmontag an der Weher Mühle gespielt und gesungen und dabei begeisterte Zuhörer gefunden. Waren zunächst fast alle Mitwirkenden Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Petershagen, so studieren sie jetzt z.B. in Braunschweig. Und die Gruppe ist gewachsen. In Wehe wird die volle Besetzung mit drei Sängerinnen, drei Bläsern, Gitarre, Bass, Schlagzeug und Piano am Start sein. Die musikalische Fortentwicklung der jungen Musiker ist nicht nur an vielen gewonnenen Wettbewerben abzulesen. Sie zeigt sich auch von Jahr zu Jahr in ihren Weher Auftritten.

Village Beat voll in Action

Auch unser Ortsvorsteher Heinz Grundmann mit Familie besuchte uns an der Mühle am Pfingstmontag.

 

Heimatverein Wehe e.V. Rahden-Wehe, den 2.6. 2019

Mühlenfreundschaft beständig gelebt
Besuch aus der Oberlausitz bei Weher Heimatfreunden

Nach dem Fall der Mauer wurden zwischen Ost und West viele Kontakte geknüpft und Partner-schaften geschlossen. Nicht alle hatten Bestand. Aber zwischen den Heimat- und Mühlenfreunden aus Wehe und Kottmarsdorf in der Oberlausitz wird die 1993 förmlich besiegelte Freundschaft intensiv gepflegt und mit Herzblut gelebt. Man sieht sich jährlich – abwechselnd im Rahdener Land und in Sachsen – und telefoniert noch häufiger miteinander.

Nachdem im Vorjahr viele Weher das 25jährige Jubiläum in der Oberlausitz mitgefeiert hatten, fand jetzt vom 30. Mai bis 2. Juni der Gegenbesuch von 11 Kottmarsdorfer Freunden in Wehe statt. Schon am Himmelfahrtstag mischten sich die Gäste nach dem Einchecken im Westfalenhof unter das Publikum des Mahl- und Backtages an der Bockwindmühle. Anschließend fand dort auch das traditionelle Begrüßungsessen statt, bei dem auch an das diesjährige Jubiläum des Weher Heimatvereins erinnert wurde. „Delegationsleiter“ Bernd Dreßler übergab deshalb „ausnahmsweise“ auch Sekt statt Eibauer Schwarzbier als Gastgeschenk an Friedrich Schepsmeier.

Das Besuchsprogramm am Freitag führte auf den östlichen Teil des Wiehengebirges. Zunächst ließ man sich das neugestaltete Denkmal am Wittekindsberg erläutern. Nach dieser Besichtigung des „Willem“ wurde der Kamm des Wiehens bis zu den freigelegten Fundamenten der altsächsischen Kreuzkirche aus dem 10. Jahrhundert erkundet. Nach dieser Wanderung konnte sich die Gruppe im Denkmalsrestaurant „Wilhelm 1896“ stärken. Der Nachmittag gehörte dann dem Hünenbrink in Nettelstedt. Hier führten Kerstin und Uwe Kottkamp die Gäste über das Gelände der Freilichtbühne und schilderten mit großer Sachkompetenz deren fast 100jährige Geschichte sowie das aktuelle Programm. Ebenso beeindruckend war dann der Besuch im Meyer-Spelbrink-Haus, das von „Hauherrin“ Bettina Reinschmidt sehr lebendig vorgestellt wurde. Friedrich Lübbert ergänzte aus der Sicht eines in der Nachbarschaft aufgewachsenen Ur-Nettelstedters diese Information durch eine Darstellung der Geschichte von den Anfängen als Kinderheim für Tbc-kranke Nettelstedter Kinder in den 20er Jahren über die Okkupation des Hauses durch die Nationalsozialisten bis zur heutigen Nutzung durch den Wittekindshof. Die anschließenden Gespräche machten die großen Veränd-erungen der letzten Jahrzehnte bei Einstellungen zu und Rahmenbedingungen für Hilfen für behinderte oder entwurzelte Menschen deutlich.

Am Samstag ging es zunächst nach Kalkriese, wo die beeindruckenden Zeugnisse zur „Varusschlacht“ im Jahre 9 n.Chr. in Augenschein genommen werden konnte. Die professionelle Führung vermittelte auch einen vertieften Einblick in archäologische Forschungsarbeit. Der Nachmittag gehörte dann dem Automuseum Melle. Heiner Rössler, der als Kind aus der Oberlausitz in das Osnabrücker Land kam, hat hier eine einzigartige „Geschichte auf Rädern“ aufgebaut. Nicht nur Autos sondern z.B. auch Kinderwagen aus verschiedenen Generationen können hier besichtigt werden.

Bei einem gemeinsamen Frühstück im Weher Müllerhaus konnte ein positives Fazit gezogen und Abschied genommen werden. Bernd Dreßler lud die Weher Freunde zum Gegenbesuch in Kottmarsdorf im nächsten Jahr ein. Die Weher Heimatfreunde um Friedrich Schepsmeier und Helmut Klasing werden dieser Einladung selbstverständlich folgen.

 

 

 

 

Helmut Winkelmann stellte schon vor 30 Jahren seine Kunst an der Bockwindmühle aus, so auch in diesem Jahr am Mahl und Backtag Pfingstmontag den 10. Juni 2019. n.

 

 

 

Plattdeutscher Gottesdienst unter’m Mühlenkreuz Auch Flötenmusik am Himmelfahrtstag an Weher Bockwindmühle Am Himmelfahrtstag am 30. Mai bieten die Kirchengemeinde und der Heimatverein Wehe mit dem Plattdeutschen Gottesdienst auf dem Gelände der Bockwindmühle Wehe eine schon Tradition gewordene besondere Möglichkeit, diesen hohen Feiertag zu begehen. Auch in diesem Jahr wird Pastor Rainer Rohrbeck auf Plattdeutsch predigen, auch die Lesung und die gesungenen Lieder werden diese schöne Sprache pflegen. Für die passende musikalische Begleitung sorgen der Posaunenchor und die Kinder der DRK-KiTa in Wehe. Ist das Wetter so schön wie im letzten Jahr, dann wird der Gottesdienst um 10.00 Uhr im Freien unter den zum Kreuz aufgestellten Flügeln der Bockwindmühle stattfinden. Ist es zu kalt oder regnerisch, dann steht die Müllerscheune zur Verfügung. Natürlich ist auch die Bockwindmühle wieder kostenlos geöffnet und (bei hinreichendem Wind) in Betrieb. „Mühlenvater“ Heinrich Wiegmann steht wie üblich mit seinen Mitstreitern bereit, durch die Mühle und ihre bewegte Geschichte zu führen. Und es gibt Herzhaftes vom Grill, selbstgebackene Brote und Platenkuchen mit Rhabarber und als Butterkuchen – und natürlich die beliebten Weher Dinkelwaffeln. Das Mühlenteam des Heimatvereins Wehe erwartet seine Gäste wie üblich von 11 bis 17 Uhr. Für ganz besondere musikalische Unterhaltung sorgt ab 15.00 Uhr ein Konzert mehrerer Gruppen junger Flötistinnen des Rahdener Gymnasiums. Es findet unter der Leitung von Annette Schepsmeier in der Müllerscheune statt.

 

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